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St. Pauli in Bobbin

St. Pauli in 17179 Bobbin

Gründungsjahr: ca. 1400     |     Baustil: Gotik
Zugehörigkeit:   

Adresse:
Oberdorf Bobbin
D-17179 Bobbin
Landkreis Rügen in Mecklenburg-Vorpommern

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Um 1400 entstand die heutige Kirche St.Pauli in Bobbin als einzig erhaltene Feldsteinkirche Rügens. Sie besaß einen Vorgängerbau der 1250 erwähnt wurde, von dem aber keine Spuren erhalten sind. Wahrscheinlich ging dieser auf ein heidnisches Heiligtum zurück. Hierfür spricht sowohl die Hügellage mit Blick bis zum Kap Arkona, als auch die Weihung dem Heiligen Paulus, der zum Christentum konvertierte.

Die ursprünglich zur Diozöse Roskilde (Dänemark) gehörende Kirche war im 15. und 16. Jahrhundert Wallfahrtskirche, der Papst Bonifatius IX. das Privileg des Ablasses verlieh.

Ältestes Austattungstück ist ein Taufstein aus gotländischem Kalkstein aus der Zeit um 1300. Der im Chor befindliche Sakramentsschrein mit Temperamalereis und Schnitzwerk stammt aus der Zeit um 1400.

Nach 1649 gelangte die Kirche in den Besitz des schwedischen Generals Carl Gustav von Wrangel, der die Kirche barock mit Hauptaltar , Patronatsloge und Kanzel ausstatten lies.
Michael Müller (Stralsund) fertigte 1775 den Beichtstuhl.

Die Kirche diente als Grablege derer von Jasmund. Im Mittelgang befinden sich die Grabpatten von G Mechtild von Jasmund und ihrem Sohn Hermann von Jasmund aus dem Jahr 1440. In der Gruft befindet sich der Sarg Carl von Jasmunds aus dem Jahr 1649.

Quelle: Jürgen Schulz, Gunther Reymann \"Dorf- und Stadtkirchen auf Rügen und Hiddensee\" Ed. Temmen 2002

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Quellen / Weiterführende Links:
Bildquelle: Markus Zwittmeier


Tags: St. Pauli, Kiche,Bobbin, Rügen




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Created 21.12.2010

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