Pfarrkirche Altenkirchen
Pfarrkirche Altenkirchen in 18556 Altenkirchen
Gründungsjahr: 1185 | Baustil: Romanik
Zugehörigkeit: Evangelische Kirche in Mitteldeutschland
Adresse:
An der Kirche 1
D-18556 Altenkirchen
Rügen in Mecklenburg-Vorpommern
Die evangelische Pfarrkirche von Altenkirchen ist eine der ältesten Kirche auf der Insel Rügen, wobei sie durch die Weihe 1250 als einschiffige Basilika laut der Kirchengemeinde Nord-Rügen, die älteste Dorfkirche von Rügen ist. Sie ist auf einem Begräbnishügel der Ranen erbaut. Das älteste Stück der Kirche ist wohl die Fünte (Taufstein) aus dem 13. Jahrhundert.
Nach dem Fall von der Burg und Heiligtum Arkona 1168 durch den dänischen König Waldemar hielt das Christentum Einzug auf Rügen.
Mit dem Bau der dreischiffigen querschifflosen Basilia wurde wahrscheinlich um 1185 in der, von dänischen Mönchen eingeführten, Ziegeltechnik begonnen. Vermutlich wurde als Standort der Kirche ein ehemaliger slawischer Begräbnisplatz ausgewählt, von dem noch der vermauerte "Swantewit-Stein" zeugt. Anderen Angaben nach stammt dieser Stein aus dem Heiligtum der Jaromarsburg auf Kap Arkona stammen. Es könnte sich aber auch um den Grabstein des Fürsten Tetzlaw handeln.
Aus dem romanischen Ursprungsbau sind die Apsis und das Chorquadrat erhalten. Erst in der Spätgotik wurde in den Chor ein Kreuzrippengewölbe eingezogen.
Zu den ältesten Ausstattungsteilen zählen Wandmalereien aus dem frühen 13. Jahrhundert und Taufstein aus gotländischem Kalkstein. , der um 1250 entstand.
Im Triumphbogen, der Schiff von Chor trennt, befindet sich ein Kruzifix aus dem 14. Jahrhundert, der Chorraum selbst diente als Grablege der Famile von der Lancken, derer mit einer in die Wand eingelassenen Gedenkplatte gedacht wird.
Mit dem gotischen Umbau der Kirche und dem einziehen eines Gewölbes, wurden die noch sichtbaren Obergadenfenster geschlossen und das Schleppdach über die Seitenschiffe hinunter geführt.
Beachtenswert sind hier die in den Gewölbecken gemalten Gesichter mit offenem Mund. Der Mund diente dabei zur Belüftung der Gewölbe, wurde später aber vermauert.
Auf der rechten Seite des Chores führt eine kleine Treppe in einen Vorraum, die "Waffenkammer" hinab. Hier befindet sich der, wahrscheinlich als Symbol für den Sturz der heidnischen Bräuche liegend vermauerte,"Swantevit- Stein". Dieser Stein wird erstmals 1585 von dem Rostocker Gelehrten David Chytraeus erwähnt als dieser schreibt: "In Altenkirchen, einem sehr alten Dorfe, wurde mir in der Vorhalle zum Gotteshause ein in Stein gemeißeltes Bild des rügenschen Götzen Swantevit gezeigt, den die Rügener jetzt Witold nennen."
Seinen Namen hat der Raum von der Überlieferung, dass die Männer ihre Waffen nicht mit in die Kirche nehmen durften und an mit Hausmarken markierten Plätzen abstellten.
Nach dem Fall von der Burg und Heiligtum Arkona 1168 durch den dänischen König Waldemar hielt das Christentum Einzug auf Rügen.
Mit dem Bau der dreischiffigen querschifflosen Basilia wurde wahrscheinlich um 1185 in der, von dänischen Mönchen eingeführten, Ziegeltechnik begonnen. Vermutlich wurde als Standort der Kirche ein ehemaliger slawischer Begräbnisplatz ausgewählt, von dem noch der vermauerte "Swantewit-Stein" zeugt. Anderen Angaben nach stammt dieser Stein aus dem Heiligtum der Jaromarsburg auf Kap Arkona stammen. Es könnte sich aber auch um den Grabstein des Fürsten Tetzlaw handeln.
Aus dem romanischen Ursprungsbau sind die Apsis und das Chorquadrat erhalten. Erst in der Spätgotik wurde in den Chor ein Kreuzrippengewölbe eingezogen.
Zu den ältesten Ausstattungsteilen zählen Wandmalereien aus dem frühen 13. Jahrhundert und Taufstein aus gotländischem Kalkstein. , der um 1250 entstand.
Im Triumphbogen, der Schiff von Chor trennt, befindet sich ein Kruzifix aus dem 14. Jahrhundert, der Chorraum selbst diente als Grablege der Famile von der Lancken, derer mit einer in die Wand eingelassenen Gedenkplatte gedacht wird.
Mit dem gotischen Umbau der Kirche und dem einziehen eines Gewölbes, wurden die noch sichtbaren Obergadenfenster geschlossen und das Schleppdach über die Seitenschiffe hinunter geführt.
Beachtenswert sind hier die in den Gewölbecken gemalten Gesichter mit offenem Mund. Der Mund diente dabei zur Belüftung der Gewölbe, wurde später aber vermauert.
Auf der rechten Seite des Chores führt eine kleine Treppe in einen Vorraum, die "Waffenkammer" hinab. Hier befindet sich der, wahrscheinlich als Symbol für den Sturz der heidnischen Bräuche liegend vermauerte,"Swantevit- Stein". Dieser Stein wird erstmals 1585 von dem Rostocker Gelehrten David Chytraeus erwähnt als dieser schreibt: "In Altenkirchen, einem sehr alten Dorfe, wurde mir in der Vorhalle zum Gotteshause ein in Stein gemeißeltes Bild des rügenschen Götzen Swantevit gezeigt, den die Rügener jetzt Witold nennen."
Seinen Namen hat der Raum von der Überlieferung, dass die Männer ihre Waffen nicht mit in die Kirche nehmen durften und an mit Hausmarken markierten Plätzen abstellten.
Ansprechpartner: Pastor Christian Ohm
Telefon: +49 38 391366
Öffnungszeiten:
Quellen / Weiterführende Links:
Bildquelle: Michael Tank
Markus Zwittmeier
Tags: Kirche, Altenkirchen, Rügen, älteste Kirche
Hinzugefügt: 16.01.2012
Leuchtürme von Kap Arkona
Kap Arkona ist eine 45 Meter hohe, aus Kreide und...Hinzugefügt: 16.01.2012
Stadtpfarrkirche St. Peter und Paul
Katholische Stadtpfarrkirche St. Peter und Paul ...Hinzugefügt: 15.01.2012
Kloster Vierzehnheiligen
Vierzehnheiligen ist ein Stadtteil von Bad Staffelstein,...20:25:21 27.05.2011
Die nächtliche Trauung im Kloster Chorin
Seit Jahren wird das Kloster Chorin mit seiner romantischen Kulisse bei standesamtlichen oder kirchlichen Trauungen immer beliebter. In der historischen Sakristei finden jährlich über 100 standesamtliche Trauungen statt. Für die kirchliche Trauung steht den Brautpaaren die evangelische Kapelle zur Verfügung. Am Freitag den 13. Mai 2011 war alles völlig …16:36:30 08.05.2011
Die selbst gebaute Kirche!
Eine selbst gebaute Kirche hört sich erst einmal nicht so spektakulär an, aber ein Kirchenbau ohne Baupläne oder einen Architekten, wäre in Deutschland schlicht unvorstellbar, also nicht realisierbar. In Spanien wird es offenbar nicht so eng gesehen, denn dort baut seit nunmehr 50 Jahren der jetzt 85-jährige Justo Gallego in der Nähe von Madrid an seiner eigenen …19:50:10 25.04.2011
Brand neben der Tankstelle!
Heute, am Ostermontag 2011 quollen dicke schwarze Rauchwolken in der Rüdnitzer Chaussee in Bernau bei Berlin auf. Egal aus welcher Richtung man darauf zu kam, sah es aus, als brenne die ESSO Tankstelle. Dem war glücklicherweise nicht so, denn bei näherem hinsehen war zu sehen, dass der Qualm von dem benachbarten Grundstück kam. Da dieses Grundstück von hohen Bäumen …19:02:04 23.04.2011
Mittelalterliche Stimmung am Kloster Chorin
An diesem sonnigen Osterwochenende mit gefühlten 35Grad im Schatten, war die ehemelige Zisterzienserabtei "Kloster Chorin" wieder beliebtes Ausflugsziel. Die überfüllten Parkplätze ließen schon einen großen Besucheransturm erahnen. Bei diesem Besucheransturm ging es aber nicht nur um das Kloster, sondern auch um das neben dem Kloster veranstaltete Mittelal…20:43:28 20.03.2011
Berliner Streicherquartett in der Peter und Paul Kirche
Sicher kennt jeder Eberswalder die katholische Kirche Peter und Paul in der Schicklerstraße in Eberswalde. Am 03. März 2011 wurde die Kirche durch eine Veranstaltung der GLG nicht nur innen sondern auch von außen illuminiert. So hatte man die Peter und Paul Kirche sicher noch nicht gesehen. Und wieder einmal zeigte Michael Otto und sein Team, was man mit Licht aus alten Gemäu…- 75 Jahre
- Advent
- Angermünde
- Animation
- Architekt
- Architektur
- Ausgrabungen
- Auto
- Barni
- Barnim
- Bauhausjahr
- Bauwerke
- Berlin
- Berliner Streicherquartett
- Bernau bei Berlin
- Biker
- Brand
- Brandenburg
- Brennerei
- Buch
- Charlottenburg
- Chorin
- Crossover
- Denkmale
- Denkmalschutz
- Destillierie
- Dom
- Dresden
- Eberswalde
- Feuer
- Finow. Eberswalde
- Flammen
- Foto
- Fotos
- Fund
- GLG
- Geopark
- Geschichte
- Golzow
- Gottesdienst
- Grünow
- Gustav-Adolf
- Gustav-Adolf-Kirche
- Hauptmann
- Hochwasser
- Hochzeit
- Illumination
- Joachimsthal
- Justo Gallego
- Köpenick
- Kapelle
- Kirche
- Kirchen - Rätselrallye
- Kirchenbau
- Kirchendach
- Kirchenschiff
- Klinik Bavaria
- Kloster
- Kloster Chorin
- Klosterkirche
- Konzert
- Krankenbesuch
- Kreischa
- Krippenspiel
- Kunstprojekt
- Laurentiuskirche
- Leuchtturm
- Mönchsweg
- Münze
- Malerei
- Maria Magdalenen Kirche
- Mittelalter
- Nienburg
- Oder
- Oderbruch
- Orchester
- Otto Bartning
- Peter und Paul
- Petrikapelle
- Prenzlau
- Preussischer Whisky
- Rätsel
- Rathaus
- Regiogeld
- Rehaklinik
- Restauration
- Rostock
- Sage
- Schiff
- Sngle Malt
- St. Georgs-Kapelle
- St. Sabinenkirche
- Stau
- Stele
- Tag
- Taler
- Tankstelle
- Tiere
- Trauung
- Trebur
- Turm
- Unfall
- Visualisierung
- Vitt
- Votiv
- Votivschiffe
- Warnemünde
- Whisky
- Winter
- Zeichnung
- Zollbrücke
- Zoo
- angermünde
- bke
- katholische
- kirche
- kloster
- nachts
- neogotisch
- offenen
- romanischer Baustil
- 16225
Created 21.12.2010

